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"Sächsisches Burgen- und Heideland" e.V.

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Tel.:  03 43 27 / 96 60
Fax:  03 43 27 / 9 66 19
E-Mail: info@saechsisches-
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Sachsen Tourismus
Europäischer Landwirtschaftsfond für die Entwicklung des ländlichen Raums: Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete
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Wandern ohne Gepäck
im Tal der Burgen / Zwickauer Mulde
 
Faszination Natur und Kultur ... Willkommen im malerischen Muldental

Das Tal der Burgen - denkt nicht ein jeder da zu aller erst an Rhein, Mosel oder Saale. Wenn auch diese Flüsse zahlreich besungen wurden und unserem „Tal der Burgen“ das fehlt, so trägt es seinen Namen doch mit vollem Recht.

An dem über 100 km langen Muldenlauf von Zwickau bis Bad Düben begegnen wir noch heute zahlreichen Burgen und Schlössern und anderen historischen Schätzen: Da ragt eine Burg trotzig auf, da steht ein mächtiger Schlossbau über einer kleinen Stadt oder umgeben von großzügigen Parkanlagen, da träumt eine starke Feste inmitten wunderschöner Wälder.

Voll Zauber und Stille so manches Gehöft, von hoher Baukunst so manches Gebäude! Um graue Mauern geistert die Sage.

Die lebendig gestaltende Kraft der Landschaft dieses Gebietes ist die Mulde.

Nach geruhsamem Lauf von Zwickau bis Glauchau durchbricht sie den aufgewölbten Rand des mittelsächsischen Berglandes und durchschneidet seine Westflanke in vielfältigen Windungen. Bald ist das Tal eng mit Waldhängen und Steilwänden, und weitab von jeder Hektik geht der Wanderer; bald öffnet es sich zu breiterer Wiesenaue, nach einer neuen Enge zu behaglicher Weite: ein steter Wechsel von Enge und Weite, von Stille und Leben!

Abwärts des Göhrener Eisenbahnviaduktes erhält das Bild zwischen Wechselburg und Rochlitz gebirgshaften Rahmen durch den um 200 m aufragenden Rochlitzer Berg.

Unterhalb Colditz vereinigen sich die Zwickauer und die Freiberger Mulde, der Fluss wird machtvoller, stellenweise flächenhaft.

Er stößt bei Grimma noch einmal gegen schroffe Felsen und dehnt sich dann in die seelige Weite der Auenlandschaft.

Breit und gemächlich ist der Muldenlauf zwischen Wurzen und Eilenburg bis nach Bad Düben, saftige Wiesenflächen mit einem schier unerschöpflichen Blumenflor gleichen im Frühjahr und Sommer einer von der Natur herrlich angelegten Parklandschaft.
Der Muldental-Wanderweg ist als Gebietswanderweg durchgängig von Glauchau mit den Anbindungen Meerane und Limbach-Oberfrohna bis Eilenburg gekennzeichnet. Folgen Sie einfach der Ausschilderung mit dem Burgenlogo!
Als Ausgangspunkt der Wanderung kann zwischen den Orten Zwickau, Meerane und Limbach-Oberfrohna gewählt werden. Die Stadt Zwickau liegt direkt an der Mulde. Von Limbach-Oberfrohna aus ist der Muldental-Wanderweg über Bräunsdorf – Uhlsdorf – Kaufungen – Wolkenburg erreichbar, von Meerane aus über Klosterholz oder Lipprandis. Folgen Sie dem ca. 160 km langen Muldental-Wanderweg mit der Markierung „roter Querstrich“.

Zwickau – Glauchau (ca. 19 km)

Wegmarkierung "kleine Burg"
Muldendammradweg – nordwärts auf dem Tuchmacherdamm – über die Pölbitzer Brücke – weiter an der Mulde entlang (links der Park "Neue Welt") – dann an der Straße nach Schneppendorf – Lange Straße – dann den Radweg bis Moseler Straße – am Storchennest vorbei (links das VW-Werk und ein neu angelegtes Biotop) –dann über Schlunzig am Glauchauer Stausee vorbei bis zur Flutrinne Glauchau.
Sehenswürdigkeiten:
Zwickau: hist. Stadtkern mit Robert-Schumann-Haus, Theater im Gewandhaus, Dom St. Marien, Katharinenkirche, Automobilmuseum "August Horch" (2002 - 100 Jahre Automobilbau in Zwickau), Park "Neue Welt".
Schlunzig: alte denkmalgeschützte Dorfkirche mt Orgel, Wahrzeichen des Ortes-Storchennest auf dem Dach der Kirche.
Mosel: neu angelegtes Biotop.
Glauchau - Remse - Waldenburg (ca. 14 km)

Wegmarkierung "roter Querstrich"

In Glauchau entlang des Flutrinnendammes - durch das Gewerbegebiet Nord-West zur Straße von Lipprandis - Brücke über die A4 - Erreichen der Gemeinde Weidensdorf - vorbei an einer Schutzhütte durch das Waldgebiet „Klosterholz“ - ehemalige Klosteranlage „Roter Stock“ - weiter durch eine Gartenanlage - Überqueren der Muldenbrücke - Bahnhof Remse - Überqueren der Landstraße von Waldenburg nach Remse - Elisenteich - Schafteich - Park Grünfeld - auf der B 180 links abbiegen - Waldenburger Muldenbrücke - Zentrum Waldenburg.

Sehenswürdigkeiten:
Glauchau: Schloss Hinterglauchau - Museum und Kunstsammlung; Schloss Forderglauchau - städtische Galerie „art gluchowe“; barocke Stadtkirche und Silbermannorgel.
Remse: „Roter Stock“ - ehemaliges Benediktinerinnen-Kloster.
Park Grünfeld: Landschaftspark - 1780 im englischen Stil angelegt.
Waldenburg: Heimatmuseum und Naturalienkabinett; Schloss der Fürsten von Schönburg-Waldenburg im englisch-neogotischen Tudorstil; Grünfelder Park: Landschaftspark (113 ha groß) - 1780 im englischen Stil angelegt; St. Bartholomäus-Kirche mit dem in der Welt einzig noch bestehenden Hilgengeläut.
Waldenburg - Niederwinkel - Wolkenburg - Penig (ca. 13 km)

Wegmarkierung "roter Querstrich"

Vom Waldenburger Markt auf der Peniger Straße zurück in die Altstadt - Überquerung der Muldenbrücke - links haltend vorbei an der Lutherkirche und dem „Höllgraben“ zur Birkenallee - über eine Anhöhe nach Niederwinkel - Ortsausgang entlang eines breiten Weges (vorbei am „Segen-Gottes-Erbstolln“) - Gemeinde Wolkenburg - Bahnhof Wolkenburg - Überqueren einer Hängebrücke („Blaues Wunder von Wolkenburg“) - durch kleine Unterführung - Hängebrücke in Thierbach - weiter auf der rechten Muldenseite nach Penig.
Alternativ ab Thierbach: Linkes Muldenufer (grüne Markierung) in Richtung Penig.

Sehenswürdigkeiten:
Höllgraben“: Hier soll der Sage nach der „Höllmann“, ein kleiner Waldgeist, spuken, der sich von Wanderern „Huckepack“ ein Stück des Weges tragen lässt.
Niederwinkel: Erhalten gebliebener Silberstollen („Segen-Gottes-Erbstolln“), der auf Anmeldung besichtigt werden kann.
Wolkenburg: Technisches Denkmal Getreide- und Sägemühle; klassizistische Dorfkirche; Hängebrücke.
Thierbach/Zinnberg: Größtes Schlauchwehr Deutschlands.
Penig - Rochlitz (ca. 25 km)

Wegmarkierung "roter Querstrich"

Der roten Markierung folgend, am rechten Muldenufer, gelangt man von Penig nach Rochsburg. Erreichen des Ortes und der gleichnamigen Burg über die Hängebrücke. Als Alternative ab Penig der grünen Wegmarkierung folgend über Amerika nach Rochsburg. Auf „rot“ weiter in Richtung Berthelsdorf - später passiert man einen der wohl schönsten Abschnitte im Muldental, die Amtsmannskluft - Berthelsdorf - Lunzenau - der Wanderweg führt flussabwärts zum Göhrener Viadukt - Wechselburg - Aufstieg durch die steilfelsige Eulenkluft zum 353 Meter über dem Meeresspiegel gelegenen Rochlitzer Berg - Rochlitzer Schloss - in wenigen Minuten kann das Stadtzentrum von Rochlitz erreicht werden.

Sehenswürdigkeiten:
Penig: Mittelalterlicher Stadtgrundriss mit Wohnbebauung um 1800 und Rathaus im Stil der sächsischen Frührenaissance; spätgotische Stadtkirche; Peniger Kellerberge; Naturpark und Tiergehege Köbe; Freibad.
Rochsburg: Schloss Rochsburg mit Museum (Barock-, Rokoko-, Empire- und Biedermeierzimmer).
Lunzenau: Romantische Kleinstadt; Parkanlagen.
Göhren: Technisches Denkmal: Eisenbahnviadukt (381 m lang und 68 m hoch) über das Tal der Mulde, Bahnstrecke Leipzig - Chemnitz, drittgrößte Steinbrücke Sachsens.
Wechselburg: Basilika Wechselburg - berühmte Stiftskirche der Augustinerorden und eine der besterhaltenen romanischen Großbauten Deutschlands; 1993 - Neugründung des Benediktiner-Klosters.
Rochlitz: Museum Schloss Rochlitz mit spätgotischer Schlosskapelle; kunsthistorisch wertvolle Kunigundenkirche.
Rochlitz - Colditz (ca. 15 km)

Wegmarkierung "roter Querstrich"

Rochlitz/Stadtzentrum - Weg führt unweit der Orte Penna - Kralapp zum Bahnhof Lastau - vorbei am Heimatturm Colditz auf dem Töpelsberg - nach wenigen Minuten kann die Stadt Colditz erreicht werden - über die Promenade entlang der Zwickauer Mulde bis zur Brücke über die B 107 zur Haingasse (dabei ist ein Abstecher über den Colditzer Markt empfehlenswert).

Sehenswürdigkeiten:
Colditz: Restaurierte Altstadt mit historischem Markt und Rathaus; Schloss; Heimatmuseum; Heimatturm auf dem Töpelsberg mit Gleitschirmhang, Wandergebiet Colditzer Forst.
Colditz - Grimma (ca. 17 km)

Wegmarkierung "roter Querstrich"

Colditz/Markt - Haingasse - entlang am Ostufer der Zwickauer Mulde in Richtung Sermuth - in Kleinsermuth bietet sich dem Wanderer ein Abstecher zum hölzernen „Pilz“ - Überqueren der Muldenbrücke - bevor der Weg in Richtung Großbothen fortgesetzt wird, kann ein Abstecher nach Schönbach unternommen werden - ab Kleinbothen auf dem alten Bahndamm der Muldentalbahn weiter nach Schaddel und in den Grimmaer Ortsteil Nimbschen. Um nach Grimma zu gelangen, bieten sich beiderseits der Mulde zwei landschaftlich reizvolle Wanderrouten ab Nimbschen:

1. Westlich der Mulde - Überqueren der B 107 auf dem Nimbschener Fußweg, vorbei an der „Königsnase“ bis zum kombinierten Geh- und Radweg an der Colditzer Straße (B 107), nochmaliges Überqueren der B 107, rechts abbiegen zur Bärenburg und der Anlegestelle der Muldenschifffahrt bis zur Hängebrücke.

2. Östlich der Mulde - der Ort Höfgen kann mit der Fähre erreicht werden - weiter entlang auf den Muldenwiesen und durch den Stadtwald bis zur Hängebrücke der Stadt Grimma.

Sehenswürdigkeiten:
Sermuth: Zusammenfluss von Zwickauer und Freiberger Mulde zur Vereinigten Mulde.
Schönbach: Korbmuseum, weithin sichtbare Bergkirche.
Kössern: Jagdhaus (1718); Pavillon (1820) und Rittergutsgebäude von 1522; Naturschutzgebiet Thümmlitzwald.
Großbothen: Willhelm-Ostwald-Gedenkstätte.
Nimbschen: Klosterruine (1509-1523 Aufenthalt der Katharina von Bora, Luthers späterer Frau); alte Fähreiche, Landschaftsschutzgebiet Nimbschener Wald.
Höfgen-Kaditzsch: Galerie Denkmalschmiede Höfgen-Kaditzsch; Muldenfähre; Museum Wassermühle und Schiffmühle in Höfgen.
Grimma: Kreisheimatmuseum, Göschenhaus (Seumegedenkstätte); Altstadtanlage und Schloss, ehemalige Fürstenschule, Rathaus und Frühgotische Frauenkirche.
Grimma - Wurzen (ca. 22 km)

Wegmarkierung "roter Querstrich"

Grimma/Hängebrücke (östlich der Mulde) - durch den Grimmaer Stadtwald bis zur Hospitalschenke - Überqueren der S 38 - Fortsetzung des Weges durch den Schlangengrund hinauf zum Galgenberg - Döben - Weiterwanderung durch den Döbener Wald zur Muldenbrücke Golzern-Bahren - Überqueren der Brücke - Wanderroute durch Bahren westlich der Mulde in Richtung Trebsen fortsetzen - durch den Schlosspark weiter nach Walzig - Rothersdorf - Überqueren der B 107 - Weiterwandern über Neuweißenborn durch den Planitzwald - Schmölen - nach kurzer Zeit Erreichen des Muldenufers - Übersetzen mit der Fähre nach Dehnitz - Wurzen (am alten Kanal entlang nach Nischwitz, ca. 3 km).

Alternative ab Trebsen (Abkürzung): Wanderroute über die Muldenbrücke nach Nitzschka - Oelschütz entlang der Straße Richtung Wurzen bis Abzweig Birkenweg - links abbiegen - Weg östlich der Mulde bis Dehnitz.

Sehenswürdigkeiten:
Döben: Reste von Schloss Döben, Kirche zu Döben (1200).
Trebsen: Schloss mit Schlosspark sowie sehenswerter Deckenmalerei und Handwerkermuseum; Kirche (1271).
Schmölen: Fährhaus, Rittergut Schmölen.
Dehnitz: Kahnfähre und Fährhaus; Wachtelberg mit Bismarckturm.
Wurzen: Dom St. Marien, spätgotisches Bischofsschloss, wertvolle Renaissance- und Barockgebäude; Geburtshaus von Ringelnatz (Kulturgeschichtliches Museum mit Ringelnatz-Dauerausstellung, Städtische Galerie).
Wurzen - Eilenburg (ca. 21 km)

Wegmarkierung "roter Querstrich"

Wurzen - Nischwitz - Weiterwandern auf dem ausgeschilderten „Auenweg“ nach Canitz - Wasewitz - durch die reizvolle Muldenaue nach Kollau - Wanderroute fortsetzen entsprechend der roten Markierung oder den Weg unmittelbar entlang der Lossa (besonders empfehlenswert für einen Abstecher nach Thallwitz - beide Wege treffen nordwestlich von Thallwitz wieder aufeinander) - den markierten Weg entlang der Lossa fortsetzen - Überqueren der Lossa kurz vor Eilenburg - über die Bahngleise zum Zentrum der Stadt Eilenburg.

Sehenswürdigkeiten:
Nischwitz: Schloss mit englischem Landschaftspark.
Canitz: Wasserwerk von 1912, Hochbrücke über die Mulde.
Wasewitz: Romanische Wehrkirche des 12. Jh. mit reichen Wandmalereien des 15. Jh.
Thallwitz: Park und Renaissanceschloss, Untermühle (Holzsägemühle, erbaut 1790).
Eilenburg: Renaissance-Rathaus, Stadtmuseum, Sternwarte und Planetarium, Sorbenturm mit Aussichtsplattform, Kirchen St. Nicolai und St. Marien.
Eilenburg - Bad Düben (ca. 22 km)

Wegmarkierung "grüner Querstrich" ab Mühlplatz Eilenburg

Eilenburg stadteinwärts über die Muldenbrücke entlang der Torgauer/Leipziger Straße bis zum Mühlplatz - Überqueren des Mühlgrabens - Wanderung entlang des Mühlgrabens und nochmaliges Überqueren - Weiterwandern zum Eilenburger Ortsteil Hainichen - Weg fortsetzen entlang des Flusslaufes durch die Muldenaue - Zschepplin - weiter nach Hohenprießnitz entsprechend der Markierung wandern - Fährweg zur Muldestraße - Wanderweg führt von Ober- nach Niederglaucha - ein Stück entlang der B 107 - weiter entlang der Muldenaue (Muldental-Wanderweg ist hier identisch mit dem „Michael-Kohlhaas-Rundweg“) - unmittelbar vor Bad Düben gelangt man auf die B 2 - Weg über die neue Muldenbrücke in die Stadt Bad Düben fortsetzen.

Sehenswürdigkeiten:
Zschepplin: mehrflügelige Schlossanlage aus verschiedenen Epochen mit Landschaftsgarten im englischen Stil.
Hohenprießnitz: Barockschloss Hohenprießnitz mit Schlossgarten, Personenfähre.
Glaucha: Bockwindmühle (1748/49 erbaut).
Kurstadt Bad Düben: Landschaftsmuseum in der Burg Düben; Schiffmühle im Burggarten; Pesttor; „Rotes Ufer“; Stadtmühle; Stadtkirche St. Nicolai; Naturpark Dübener Heide mit vielen Rad- und Wanderwegen.
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weiter zum Wandern ohne Gepäck im sagenhaften Zschopautal
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