Durch das Leipziger Land
Die Route beginnt im Zentrum Leipzigs am Hauptbahnhof. Erst
einmal geht es durch die belebte Innenstadt, aber mit dem Erreichen des Mariannenparks
ist auch schon ruhigeres “Fahrwasser“ erreicht.
Nun wird es erholsamer und man kann sich entspannt der großen und kleinen
Sehenswürdigkeiten entlang des Flüsschens Parthe widmen. Dazu gehört
sicher die Theklakirche im gleichnamigen Stadtteil Leipzigs und das Dorf Plaußig
mit seinem sehenswerten denkmalgeschützten Ortskern.
In Seegeritz hat man das Leipziger Stadtgebiet verlassen und bewegt sich durch
eine hügelige Wiesenlandschaft auf das angrenzende Taucha zu.
Nach einem Besuch des Heimatmuseums oder der Stadtkirche kann es dann in Richtung
Borsdorf weitergehen. Dabei passiert man die auf einem Felsen thronende Wehrkirche
von Beucha, die unbedingt einen Stopp verdient. In Beucha wurde in Steinbrüchen
Granitporphyr abgebaut, aus dem beispielsweise das Leipziger Völkerschlachtdenkmal
besteht.
Für ein kurzes Stück verlaufen die Parthe - Mulde- und die Leipzig
- Elbe - Radroute auf einer Strecke. Vor Naunhof trennen sich die Routen wieder
und es geht weiter in südlicher Richtung auf den Ort zu. Wer möchte,
kann die am Weg liegende Dorfkirche von Erdmannshain besuchen, die 2006 zur
Radfahrerkirche geweiht wurde.
In Naunhof sollte man sich Zeit nehmen - für das Turmuhrenmuseum. Aber
auch das Schloss Ammelshain und die Bockwindmühle Fuchshain finden sicher
Interessenten.
Über Pomßen, wo die älteste spielbare Orgel Sachsens zu sehen
ist, erreicht man das über 800 Jahre alte Grimma. In der Stadt selbst gibt
es natürlich jede Menge Sehenswürdigkeiten: Rathaus, Hängebrücke,
Stadtmauer, Klosterruine Nimbschen, Schiffmühle....
Von Grimma aus kann der Muldental - Radwanderweg befahren werden. Nur in nördlicher
Richtung kann man von hier aus den Muldentalbahn - Radweg erkunden.
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